Ackergau
Ackergau liegt im Osten von Arkenthal und zeichnet sich durch seine weitgehend fruchtbares Land aus. Entsprechend wird hier der Hauptteil an Nahrung für ganz Arkenthal produziert. Neben Getreide wird hier allerdings auch Flachs, Baumwolle und Hanf angebaut, sodass auch die Versorgung mit Textilien von hier stammt. Regiert wird das Fürstentum durch die Familie Güldackr.
| Regionskarte Ackergau | |
| Ackergau | |
| Regierendes Haus | Haus Güldackr |
| Fürst | Sigismund Güldackr |
| Ressourcen | Getreide, Gemüse, Textilien |
Geographie
Ackergau ist geprägt durch sein Farmland. Leichte Hügel und offene Flächen lassen den Blick weit reichen, doch bietet sich zumeist das gleiche Bild. Felder nah und fern, mit den dazugehörigen Siedlungen und Gehöften. Mittig liegt ein dichter Wald, der aber wenig an Ressourcen bietet, für die sich der Aufwand lohnt.
Relevante Örtlichkeiten
Kornhain - Der Speicher des Reiches
"Die Speicher von Kornhain ernähren halb Arkenthal."
Die größte Stadt von Ackergau ist Kornhain, eine monumental befestigte Anlage. Sie ist nicht prunkvoll, sondern funktional. Steinerne Kornspeicher prägen das Stadtbild. Der riesige Marktplatz zeigt keine Luxuswaren, sondern hier werden Ballen von Stoff und Heu sowie karrenweise Getreide gehandelt. Als größter Umschlagplatz für diese Güter wirken sich die lokalen Preis reichsweit aus. Die sorgsame Verwaltung aller Güter ist daher oberstes Gebot.
Neben der Verteilung und des Handels dient Kornhain auch als Speicher für die Notreserven. In harten Wintern oder dem ungeheurlichen Szenario eines Krieges wird hier rationiert. Der Schutz dieser Speicher hat entsprechende Priorität für die hier stationierten Garnisionen.
Garbenhof - Sitz von Haus Güldackr
"Seine Mauern sind nicht für Kriege gebaut, sondern für Jahre."
Garbenhof liegt abseits des regulären Treibens von Ackergau" im Südosten der Region. Es ist kein prunkvoller Palast, keine standhafte Festung. Es ist ein ummauertes Schlossgut mit eigenen Feldern und Speichern. Umgeben von Flachshöfen und Weiden liegt es ruhig und bedacht. Das mehrflügelige Haupthaus liegt um einen weiten Innenhof gebaut, daneben ein Verwaltungshof für Diplomatie und Verwaltung.
Haus Güldackr
Geschichte


Haus Güldackr ist eines der älteren Häuser von Arkenthal. Eine lange Blutlinie aus Hobbits regiert seit vielen Generationen in Ackergau und reguliert hier mit wachendem Auge und stets schreibendem Stift die Versorgungslinien des Reiches.
Gegründet von Theomund Güldackr zieht sich viel Tradition durch die Familienlinie. Ihre Tugenden beruhen auf Tüchtigkeit und Sorgfalt.
Sigismund Güldackr - Der Fürst von Ackergau
Sigismund Güldackr ist, wie alle Halblinge, ein Mann von kleinem Wuchs. Dennoch strahlt er eine unangefochtene Authorität aus, eine innere Ruhe und totale Kontrolle. Er ist fortgeschrittenen Alters, doch tun die Falten und das weiße Haar seiner Austrahlung nichts ab.
Sein Ruf ist der von unangefochtener Kompetenz. Er kennt Erträge, Vorräte, Lieferwege, oft besser als jeder Verwalter. Versuche der Täuschung sind zwecklos. Er verkörptert die Tüchtigkeit und Sorgfalt, für die sein Haus steht. Faulheit bertrachtet er als moralisches Versagen, Eile als Zeichen mangelnder Reife.
Sigismund ist kein Mann, den man fürchtet. Er ist ein Mann, den man nicht enttäuschen will.
Friedmund Güldackr - Der schamvolle Erbe
Friedmund Güldackr, erstgeborener Sohn von Sigismund, ist beinnahe das genaue Gegenteil seines Vaters. Der junge Erwachsene ist von fülliger Statur und wirkt oft etwas unbeholfen. Er scheint leicht abgelenkt zu werden und auch für Zahlen wenig Geschick zu zeigen. Die Beziehung zu seinem Vater ist entsprechend frostig, doch man sagt, das Friedmund dies durch ausgiebige Gelage ausgleicht, bei denen sich alle Sorgen gut vergessen lassen.