Das erabische Pantheon
Das erabische Pantheon ist eine polytheistische Religion, deren Glauben auf 5 Hauptgöttern und zahllosen Nebengöttern basiert. Während die Hauptgötter des Pantheons allgemein verehrt werden, sind die Nebengötter eher regional und an genauere Domänen gebunden. So gibt es für jede Kleinigkeit ein Gottheit, die vielleicht der Nachbar bereits schon nicht mehr kennt.
Die Hauptgötter
Erabius der Götterkönig
"Wer alles will, verliert alles."
Erabius, König der Götter, ist der Herrscher über alle anderen Götter dieser Religion. Er steht für Ordnung und Recht, aber auch für Bestrafung und Genugtuung. Der Götterkönig wird oft als große Gestalt in glänzender, dekorierter Rüstung, deren Helm eine Krone eingearbeitet hat, dargestellt. Seine Geweihten orientieren ihre Kluft daran, sodass sie oft Schulterplatten und Helme tragen, manche sogar in kompletter Rüstung praktizieren. Die Rüstungen sind oft prunkvoll eher als funktionell, können aber auch beides sein. Erabius wird oft von jenen mit starkem Sinn für Recht und Ordnung verehrt, aber auch von jenen angerufen, die sich unfair behandelt fühlen und Genugtuung wünschen.
Sylvania, Göttin der Natur
"Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper."
Sylvania ist die Gemahlin des Erabius und Göttin der Natur, Tiere, Wälder und Fruchtbarkeit. Sie wird als Frau mit rotem Haar, bedeckt mit Ranken und Blättern, dargestellt. In manchen Stilisationen hat sie Merkmale mancher Tiere, zum Beispiel ein Geweih. Die Sylvania-Geweihten dekorieren ihre Roben oft entsprechend. Getrocknete Früchte, Blätter, Äste, aber auch Tierklauen, -schwänze oder ähnliches. Die Verehrer der Sylvania sind weit gestreut, doch nicht selten sind es jene, die mit Pflanzen oder Tieren arbeiten.
Oceanus, Gott der See
"Sie schwankt, aber sie geht nicht unter."
Oceanus ist im erabischen Glauben der Sohn von Erabius und Sylvania. Seine Domäne ist die See und alles, was in und auf ihr geschieht. Er wird oft als verhüllte Gestalt dargestellt, dessen Robe mit nautischen Dekorationen geschmückt ist. Sextanten, Kompasse, aber auch Steuerräder, Taue, Fische, Oktopoden und ähnliches. Seine Priester empfinden diese Darstellung in ihren Gewandungen nach und dekorieren sie ebenso. Die Kapuze darf hier nie fehlen, um die verhüllte Gestalt des Seegottes darzustellen. Es ist wenig überraschend, das vor allem Seefahrer, Fischer und solche, die am, mit oder auf dem Wasser arbeiten Oceanus fröhnen.
Carnia, Göttin des Todes
"Es ist grausamer, immer den Tod zu fürchten, als zu sterben."
Carnia ist die Gattin des Oceanus. Ihre Domäne sind der Tod, die Bestattung und das Nachleben. Dargestellt wird sie zumeist gehüllt in schwarze Kluft mit einer rituellen, spitzen schwarzen Kappe, wie auch Henker sie manchmal tragen. Ihr Gesicht ist stets maskiert, oftmals dargestellt als rituelle, goldene Totenmaske. In manchen Abbildungen ist ihre Kleidung nicht rein schwarz, sondern hat auch weiße Anteile, die das Nachleben symbolisieren sollen. Ihre Geweihte halten sich an dieses Schema, sowohl farblich, als auch was Kappe und Maskierung angeht. Wenige verehren sie stetig, doch alle die dem erabischen Glauben folgen werden wohl das ein oder andere Mal zu ihr beten, sie es für Verstorbene oder sich selbst.
Iramus, Gott des Krieges
"Zu leben ist zu streiten."
Iramus ist der Sohn von Oceanus und Carnia. Er ist Gott des Krieges, der Kriegsführung und der Ehre. Er wird oft in Rüstung dargestellt, doch strahlt diese nicht wie die seines königlichen Großvaters. Stattdessen ist sie oft eher bronzen und abgenutzt. Er trägt meist keinen Helm und wird als junger Mann mit Glatze dargestellt. Symboliken von Adlern, Sonnen und anderen Zeichen, die allgemeinhin mit Sieg und Triumph assoziiert sind dekorieren oft seine Darstellungen. Er wird nie ohne Waffe dargestellt, doch welche Waffe wechselt je nach Bildnis. Seine Priester tuen es ihm oft gleich, selten unbewaffnet und scheuen keinen Kampf, sind sie meist gerüstet und rasieren ihre Köpfe. Vor allem Soldaten, Söldner und alle, die mit dem vergießen von Blut ihr Leben fristen.